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Pseudochromis aldabraensis - Aldabra-Zwergbarsch NZ

Product information "Pseudochromis aldabraensis - Aldabra-Zwergbarsch NZ"

Der Aldabra-Zwergbarsch gehört zu den besonders farbenprächtigen und robusten Zwergbarschen der Meerwasseraquaristik. Pseudochromis aldabraensis besitzt eine intensive gelbe bis orangegelbe Körperfärbung, die durch auffällige blaue bis violette Linien im Kopfbereich und entlang des Körpers ergänzt wird. Durch diese kontrastreiche Zeichnung ist die Art trotz ihrer überschaubaren Endgröße ein auffälliger Blickfang im Riffaquarium.

Besonders hervorzuheben ist die Herkunft unserer angebotenen Tiere: Bei den von uns angebotenen Pseudochromis aldabraensis handelt es sich um Nachzuchten (NZ). Die Tiere sind bereits unter Aquarienbedingungen aufgewachsen und an die Haltung im Meerwasseraquarium sowie an geeignetes Ersatzfutter gewöhnt. Dies erleichtert die Eingewöhnung im neuen Aquarium und reduziert gleichzeitig die Entnahme von Wildtieren aus natürlichen Riffbeständen.

Pseudochromis aldabraensis ist im westlichen Indischen Ozean verbreitet und wurde unter anderem rund um das Aldabra-Atoll nachgewiesen. Die Tiere bewohnen strukturreiche Korallenriffe und halten sich bevorzugt zwischen Steinen, Korallen, Höhlen und engen Riffspalten auf. Dort finden sie Schutz und suchen gleichzeitig nach kleinen Krebstieren und anderen tierischen Futterorganismen.

Zur aquaristischen Haltung:

Der Aldabra-Zwergbarsch gilt als robuster und vergleichsweise unkompliziert zu haltender Meerwasserfisch. Das Aquarium sollte über einen abwechslungsreichen Riffaufbau mit zahlreichen Höhlen, Spalten und Sichtbarrieren verfügen. Pseudochromis aldabraensis sucht sich häufig einen festen Bereich innerhalb der Riffstruktur aus und nutzt diesen als Rückzugsort und Revier.

Unsere angebotenen Nachzuchten sind bereits an die Bedingungen im Aquarium und an gängige Futtersorten gewöhnt. Dadurch entfällt die Umstellung eines frisch importierten Wildfangs auf Aquarienbedingungen. Nach der Eingewöhnung zeigt sich die Art meist selbstbewusst und regelmäßig im freien Bereich vor ihrem Versteck. Bei Gefahr zieht sich der Fisch blitzschnell in eine Felsspalte oder Höhle zurück. Ein strukturreicher Riffaufbau kommt diesem natürlichen Verhalten besonders entgegen.

Bei der Vergesellschaftung muss das ausgeprägte Territorialverhalten berücksichtigt werden. Pseudochromis aldabraensis ist trotz seiner geringen Körpergröße ein ausgesprochen selbstbewusster und durchsetzungsfähiger Fisch. Insbesondere gegenüber kleinen, zurückhaltenden oder ähnlich aussehenden Fischen kann der Aldabra-Zwergbarsch deutlich aggressiv auftreten.

Artgenossen und andere Pseudochromis-Arten können besonders energisch bekämpft werden. Eine Einzelhaltung ist daher für die meisten Aquarien die unkomplizierteste Variante. Eine Paarhaltung sollte nur mit einem sicher harmonierenden Paar und bei ausreichend Platz sowie zahlreichen Rückzugsmöglichkeiten erfolgen.

Ein gut strukturierter Riffaufbau mit unterbrochenen Sichtachsen ist bei dieser Art besonders wichtig. Dadurch können sich unterlegene Aquarienbewohner aus dem Sichtbereich zurückziehen und unterschiedliche Reviere entstehen. In einem offenen, nur wenig strukturierten Aquarium kann sich territoriales Verhalten wesentlich stärker auf einzelne Mitbewohner konzentrieren.

Der Aldabra-Zwergbarsch sollte bevorzugt mit selbstbewussten, aber nicht übermäßig aggressiven Fischen vergesellschaftet werden. Sehr kleine und ausgesprochen friedliche Grundeln oder andere schüchterne Arten sind je nach Beckengröße und individuellem Verhalten des Zwergbarsches weniger geeignete Partner.

Die Ernährung ist unkompliziert und sollte abwechslungsreich sowie überwiegend tierisch gestaltet werden. In der Natur ernährt sich Pseudochromis aldabraensis von kleinen Krebstieren, Würmern und anderen tierischen Organismen, die innerhalb der Riffstruktur erbeutet werden.

Unsere Nachzuchten sind bereits an Ersatzfutter gewöhnt. Im Aquarium werden Frostfuttersorten wie Mysis, Krill und Cyclops normalerweise problemlos angenommen. Auch hochwertiges Granulat- und Flockenfutter in geeigneter Größe eignet sich für die regelmäßige Ernährung. Mehrere kleinere Fütterungen über den Tag verteilt sind empfehlenswert.

Aufgrund seines natürlichen Jagdverhaltens kann Pseudochromis aldabraensis auch kleine Krebstiere und andere wirbellose Aquarienbewohner als Beute betrachten. Besonders bei sehr kleinen Garnelen, Garnelennachwuchs und anderen kleinen Krebstieren ist Vorsicht geboten. Größere etablierte Garnelen können je nach Größe des Fisches toleriert werden, eine uneingeschränkte Sicherheit besteht jedoch nicht.

Korallen werden vom Aldabra-Zwergbarsch normalerweise nicht gefressen oder gezielt geschädigt. Die Art eignet sich deshalb grundsätzlich sehr gut für Riffaquarien. Höhlen und Spalten zwischen Korallen und Lebendgestein werden besonders gerne als Revier und Rückzugsplatz genutzt.

Aufgrund seiner Robustheit, seiner guten Futterannahme und seiner Widerstandsfähigkeit eignet sich Pseudochromis aldabraensis grundsätzlich auch für weniger erfahrene Meerwasseraquarianer. Das ausgeprägte Territorialverhalten sollte jedoch bereits bei der Besatzplanung berücksichtigt werden.

Werden weitere kleine und friedliche Fische gepflegt, kann es sinnvoll sein, den Aldabra-Zwergbarsch erst später in ein bereits besetztes Aquarium einzusetzen. Dadurch wird das Risiko reduziert, dass der Zwergbarsch frühzeitig große Bereiche des Aquariums als eigenes Revier beansprucht.

Das Aquarium sollte über eine gute Wasserqualität, ausreichende Sauerstoffversorgung, abwechslungsreiche Strömung und dauerhaft stabile Wasserwerte verfügen. Eine sichere Abdeckung beziehungsweise ein geeigneter Springschutz ist ebenfalls empfehlenswert, da Zwergbarsche bei Schreckreaktionen oder Auseinandersetzungen aus offenen Aquarien springen können.

Lateinischer Name:

• Pseudochromis aldabraensis

Deutscher Name:

• Aldabra-Zwergbarsch

Herkunft:

• Nachzucht (NZ)

• unter Aquarienbedingungen aufgezogen

• bereits an die Haltung im Meerwasseraquarium gewöhnt

• bereits an geeignetes Ersatzfutter gewöhnt

Größe:

• Endgröße: ca. 9–10 cm

• Aktuelle Größe: 4–5 cm

Aquariengröße:

• ab ca. 600 Liter

• strukturreicher Riffaufbau mit zahlreichen Höhlen und Sichtbarrieren empfohlen

Temperatur:

• 24°C – 27°C

Futter:
• Frostfutter (Krill, Mysis, Cyclops)
• hochwertiges feines Granulatfutter Soft MultiMix, Soft Protein Superfood, Soft Spirulina
• hochwertiges Flockenfutter Veggie Flakes
• kleine Krebstiere und andere marine Futterorganismen (Zooplankton) Fish Plankton, Ocean Plankton
• mehrere kleinere Fütterungen täglich
• Futter kann zusätzlich mit Vitaminen und marinen Fettsäuren angereichert werden Food Energizer

Schwierigkeitsgrad:

• einfach bis mittel

• robust und in der Regel sehr gut an Ersatzfutter gewöhnt

• ausgeprägtes Territorialverhalten beachten

Vergesellschaftung:

• vorzugsweise einzeln halten

• Paarhaltung mit einem sicher harmonierenden Paar möglich

• selbstbewusst und territorial

• gegenüber Artgenossen und anderen Zwergbarschen häufig aggressiv

• kleine und zurückhaltende Fische können bedrängt werden

• ausreichend Höhlen, Spalten und Sichtbarrieren schaffen

• am besten mit selbstbewussten, geeigneten Riffbewohnern vergesellschaften

• sehr gut für Riffaquarien geeignet

• Korallen werden normalerweise nicht geschädigt

• sehr kleine Garnelen und andere Krebstiere können als Beute angesehen werden

• Aquarium gegen Herausspringen sichern

Hinweis: Bei den von uns angebotenen Pseudochromis aldabraensis handelt es sich um Nachzuchten (NZ). Die Tiere sind bereits unter Aquarienbedingungen aufgewachsen und an geeignetes Ersatzfutter gewöhnt. Dies erleichtert die Eingewöhnung im neuen Aquarium und reduziert gleichzeitig die Entnahme von Wildtieren aus natürlichen Riffbeständen. Pseudochromis aldabraensis ist aufgrund seiner intensiven gelb-blauen Färbung, seiner Robustheit und seiner unkomplizierten Futterannahme ein attraktiver Bewohner des Riffaquariums. Die geringe Körpergröße sollte allerdings nicht über das ausgeprägte Selbstbewusstsein dieser Art hinwegtäuschen. Aldabra-Zwergbarsche können ihr Revier energisch verteidigen und insbesondere kleine, zurückhaltende oder ähnlich aussehende Fische bedrängen. Ein großzügig strukturierter Riffaufbau mit zahlreichen Höhlen und unterbrochenen Sichtachsen ist daher besonders wichtig.