Der LSD-Leierfisch gehört zu den außergewöhnlichsten und farbenprächtigsten kleinen Riffbewohnern der Meerwasseraquaristik. Synchiropus picturatus besitzt eine unverwechselbare Zeichnung aus grünen, türkisblauen, orangefarbenen und schwarzen Bereichen. Charakteristisch sind die zahlreichen kreis- und ringförmigen Muster auf dem Körper, die der Art ihr beinahe psychedelisches Erscheinungsbild und damit auch ihren ungewöhnlichen deutschen Handelsnamen verleihen.Besonders hervorzuheben ist die Herkunft unserer angebotenen Tiere: Bei den von uns angebotenen Synchiropus picturatus handelt es sich um Nachzuchten (NZ). Die Tiere sind bereits unter Aquarienbedingungen aufgewachsen und an die Haltung im Meerwasseraquarium gewöhnt. Gerade bei Mandarinfischen ist dies ein großer Vorteil, da Nachzuchten in der Regel deutlich besser an die regelmäßige Fütterung im Aquarium angepasst sind als frisch importierte Wildfänge. Gleichzeitig reduziert die Nachzucht die Entnahme von Tieren aus natürlichen Riffbeständen.Synchiropus picturatus stammt ursprünglich aus dem westlichen Pazifik und bewohnt dort geschützte Lagunen und Korallenriffe. Die Tiere halten sich überwiegend unmittelbar auf und zwischen dem Riffgestein auf. Dort verbringen sie einen großen Teil des Tages damit, die Oberflächen nach winzigen Krebstieren und anderen Kleinstlebewesen abzusuchen.Zur aquaristischen Haltung:Der Mandarinfisch benötigt ein gut eingefahrenes, biologisch stabiles Meerwasseraquarium mit einem strukturreichen Riffaufbau. Zahlreiche Höhlen, Spalten und bewachsene Gesteinsoberflächen bieten Rückzugsmöglichkeiten und gleichzeitig Lebensraum für die natürliche Mikrofauna, die für die Ernährung dieser Art von großer Bedeutung ist.Unsere angebotenen Nachzuchten sind bereits an das Leben unter Aquarienbedingungen gewöhnt. Dennoch sollte auch bei Nachzuchttieren auf eine dauerhaft ausreichende und abwechslungsreiche Nahrungsversorgung geachtet werden. Eine gut entwickelte Mikrofauna aus Copepoden und anderen Kleinkrebsen bleibt eine wertvolle zusätzliche Nahrungsquelle.Synchiropus picturatus ist kein ausgeprägter Freiwasserschwimmer. Die Tiere bewegen sich überwiegend langsam über den Riffaufbau und den Bodengrund und suchen dabei nahezu ununterbrochen nach kleinen Futterorganismen. Mit ihren großen Brustflossen bewegen sie sich in kurzen, schwebenden Bewegungen von einem Bereich zum nächsten.Ein gut entwickelter Bestand an Copepoden und anderen Kleinkrebsen ist besonders vorteilhaft. Auch bei Nachzuchten sollte ein frisch eingerichtetes Aquarium vermieden werden. Das Becken sollte ausreichend lange eingefahren sein und eine stabile Mikrofauna besitzen.Bei der Auswahl eines Mandarinfisches sollte besonders auf den Ernährungszustand geachtet werden. Ein gut genährtes Tier besitzt einen kräftigen Körper ohne deutlich eingefallene Bauchpartie. Ein stark eingefallener Bauch kann ein Hinweis auf länger anhaltende Unterversorgung sein und sollte ernst genommen werden.Mandarinfische sind langsame und gezielte Fresser. In Gesellschaft sehr schneller Fische kann es deshalb passieren, dass angebotenes Futter bereits aufgenommen wurde, bevor der Mandarinfisch ausreichend davon fressen konnte. Eine gezielte Fütterung in der Nähe seiner bevorzugten Aufenthaltsbereiche kann daher sinnvoll sein.Die Ernährung sollte aus kleinen tierischen Futterorganismen bestehen. Besonders geeignet sind Copepoden, Cyclops und anderes feines Zooplankton. Nachzuchttiere können zusätzlich fein zerkleinerte Mysis sowie geeignetes kleines Frostfutter aufnehmen.Auch hochwertiges, sehr feines Granulatfutter kann von entsprechend daran gewöhnten Exemplaren angenommen werden. Trotz der Nachzuchtherkunft sollte die tatsächliche Futteraufnahme jedes einzelnen Tieres nach dem Einsetzen beobachtet werden.Mehrere kleine Fütterungen über den Tag verteilt sind besonders empfehlenswert. Dies entspricht der natürlichen Ernährungsweise wesentlich besser als eine einzelne große Fütterung, da Mandarinfische in der Natur nahezu kontinuierlich kleine Beutetiere aufnehmen.Eine interessante Möglichkeit ist die Einrichtung eines Algenrefugiums Chaetomorpha linum - Drahtalgebeziehungsweise eines geschützten Bereiches im Filtersystem, in dem sich Copepoden und andere Kleinkrebse vermehren können. Dadurch kann die natürliche Versorgung des Hauptaquariums mit kleinen Futterorganismen unterstützt werden.Gegenüber anderen friedlichen Riffbewohnern zeigt sich Synchiropus splendidus normalerweise ausgesprochen friedlich. Die Tiere ignorieren die meisten anderen Fischarten und eignen sich daher hervorragend für ruhig bis moderat besetzte Riffaquarien.Gegenüber gleichgeschlechtlichen Artgenossen kann es dagegen zu Auseinandersetzungen kommen. Besonders zwei Männchen sollten nicht gemeinsam in einem normalen Riffaquarium gehalten werden. Männchen lassen sich bei ausreichend entwickelten Tieren meist an dem deutlich verlängerten ersten Strahl der vorderen Rückenflosse erkennen.Aufgrund der noch geringen Größe der angebotenen Tiere kann das Geschlecht derzeit nicht zuverlässig bestimmt werden. Die für die Geschlechtsunterscheidung typischen Merkmale, insbesondere der deutlich verlängerte erste Rückenflossenstrahl der Männchen, sind bei jungen Exemplaren häufig noch nicht ausreichend ausgeprägt. Eine sichere Geschlechtsbestimmung ist daher erst mit zunehmender Größe und Entwicklung der Tiere möglich.Besonders interessant ist die Haltung eines harmonierenden Paares. Bei geeigneten Bedingungen lässt sich im Aquarium regelmäßig das faszinierende Balzverhalten beobachten. Dabei steigen Männchen und Weibchen in den Abendstunden gemeinsam vom Riff in die Wassersäule auf und geben dort Eier und Spermien ins freie Wasser ab.Korallen werden von Synchiropus splendidus nicht gefressen oder geschädigt. Auch Schnecken und größere Garnelen werden normalerweise nicht behelligt. Winzige Krebstiere, Copepoden und andere Kleinstlebewesen gehören dagegen zur natürlichen Nahrung und werden gezielt innerhalb des Riffaufbaus gesucht.Eine starke Konkurrenz um natürliche Kleinstlebewesen sollte vermieden werden. Werden gleichzeitig mehrere spezialisierte Kleintierfresser wie weitere Leierfische gepflegt, muss das Aquarium entsprechend groß und biologisch produktiv sein beziehungsweise eine zuverlässige zusätzliche Fütterung gewährleistet werden.Synchiropus picturatus besitzt eine besondere Schleimschicht auf der Haut. Diese bietet einen gewissen natürlichen Schutz, macht den Fisch jedoch keinesfalls unempfindlich gegenüber Krankheiten oder schlechten Haltungsbedingungen. Stabile Wasserwerte und eine gute Wasserqualität bleiben daher unverzichtbar.Das Aquarium sollte über eine gute Sauerstoffversorgung, abwechslungsreiche Strömung und dauerhaft stabile Wasserwerte verfügen. Besonders entscheidend sind jedoch ein biologisch reifes Riffsystem, eine reichhaltige Mikrofauna und eine dauerhaft gesicherte Nahrungsversorgung.Lateinischer Name:• Synchiropus picturatusDeutscher Name:• Mandarinfisch• LSD Mandarin-LeierfischHerkunft:• Nachzucht (NZ)• unter Aquarienbedingungen aufgezogen• bereits an die Haltung im Meerwasseraquarium gewöhnt• Nachzuchten sind in der Regel besser an Ersatzfutter und regelmäßige Aquarienfütterung angepasstGröße:• Endgröße: ca. 8 cm• Aktuelle Größe: 2–3 cmAquariengröße:• ab ca. 250 Liter (Paar ab 800 Liter)• gut eingefahrenes und biologisch stabiles Aquarium erforderlich• bei Paarhaltung entsprechend ausreichend große Riffstruktur• eine gut entwickelte Mikrofauna ist besonders wichtigTemperatur:• 24°C – 27°CFutter:•Frostfutter (Krill, Mysis, Cyclops)hochwertiges feines Granulatfutter Soft MultiMix, Soft Protein Superfood, Soft Spirulinahochwertiges Flockenfutter Veggie Flakeskleine Krebstiere und andere marine Futterorganismen (Zooplankton) Fish Plankton, Ocean Planktonmehrere kleinere Fütterungen täglichFutter kann zusätzlich mit Vitaminen und marinen Fettsäuren angereichert werden Food Energizernatürliche Mikrofauna im Riff als wichtige zusätzliche Nahrungsquelle Schwierigkeitsgrad:• mittel• Nachzuchten sind deutlich besser an die Aquarienhaltung angepasst• dauerhaft ausreichende Nahrungsversorgung entscheidend• gut eingefahrenes Aquarium empfohlenVergesellschaftung:• sehr friedlicher Riffbewohner• Einzelhaltung oder als harmonierendes Paar• zwei Männchen sollten nicht gemeinsam gehalten werden• gegenüber den meisten friedlichen Meerwasserfischen sehr gut verträglich• sehr schnelle und aggressive Futterkonkurrenten möglichst vermeiden• bei weiteren spezialisierten Kleintierfressern auf ausreichendes Nahrungsangebot achten• hervorragend für Riffaquarien geeignet• Korallen werden nicht geschädigt• größere Garnelen und Schnecken werden normalerweise nicht behelligt• Copepoden und andere Kleinkrebse werden als natürliche Nahrung gefressenHinweis: Bei den von uns angebotenen Synchiropus picturatus handelt es sich um Nachzuchten (NZ). Die Tiere sind bereits unter Aquarienbedingungen aufgewachsen und an die regelmäßige Fütterung im Meerwasseraquarium gewöhnt. Dies stellt insbesondere bei Mandarinfischen einen deutlichen Vorteil gegenüber frisch importierten Wildfängen dar. Dennoch bleibt eine dauerhaft ausreichende Nahrungsversorgung entscheidend. Ein gut eingefahrenes Aquarium mit einer reichhaltigen Mikrofauna aus Copepoden und anderen Kleinstlebewesen sowie mehrere kleine Fütterungen täglich bieten optimale Voraussetzungen für eine langfristig erfolgreiche Haltung.
Der Gold-Molly ist eine außergewöhnliche und häufig unterschätzte Bereicherung für das Meerwasseraquarium. Poecilia sphenops gehört zur Familie der lebendgebärenden Zahnkarpfen (Poeciliidae) und ist vor allem als Süß- und Brackwasserfisch bekannt. Aufgrund seiner hohen Anpassungsfähigkeit und natürlichen Salztoleranz kann die Art jedoch auch dauerhaft im Meerwasseraquarium gepflegt werden.Unsere angebotenen Gold-Mollys sind keine Tiere, die erst beim Kunden von Süßwasser auf Meerwasser umgewöhnt werden müssen. Alle Tiere sind bei uns direkt in der Korallenanlage geboren und aufgewachsen. Sie sind dadurch von Geburt an an den Salzgehalt und die Bedingungen eines Meerwasseraquariums gewöhnt und können direkt in ein Meerwasseraquarium eingesetzt werden. Es handelt sich somit um eigene Salzwasser-Nachzuchten (NZ).Poecilia latipinna stammt ursprünglich aus Mittelamerika und besiedelt dort unterschiedliche Gewässertypen. Mollys kommen in Flüssen, Lagunen, Brackwasserzonen und küstennahen Gewässern vor. Diese unterschiedlichen Lebensräume zeigen die hohe ökologische Anpassungsfähigkeit dieser Fischgruppe.Der Körperbau ist kompakt und kräftig. Je nach Geschlecht, Herkunft und Haltungsbedingungen erreichen die Tiere etwa 6–10 cm Körperlänge. Aufgrund ihres friedlichen Wesens, ihres aktiven Verhaltens und ihrer Anpassungsfähigkeit gehören Mollys zu den weltweit bekanntesten Aquarienfischen.Zur aquaristischen Haltung:Poecilia latipinna zeichnet sich durch eine hohe ökologische Flexibilität und Salztoleranz aus. Die Art kann in Süß- und Brackwasser leben und lässt sich bei entsprechender Anpassung auch unter Meerwasserbedingungen halten. Unsere Tiere müssen diese Anpassungsphase nicht mehr durchlaufen, da sie bereits in unserer Korallenanlage unter Meerwasserbedingungen geboren und aufgezogen werden.Im Meerwasseraquarium zeigt sich der Gold-Molly als aktiver und ständig nach Nahrung suchender Fisch. Die Tiere schwimmen sowohl im freien Wasser als auch entlang der Riffstruktur und verbringen viel Zeit damit, Oberflächen nach verwertbarem Aufwuchs abzusuchen.Ein besonderer Vorteil ist die Ernährung der Mollys. Poecilia latipinna nimmt regelmäßig Algenaufwuchs und andere pflanzliche Nahrung von Steinen, Scheiben und weiteren Oberflächen auf. Insbesondere weiche Grün- und Fadenalgen können abgeweidet werden. Dadurch kann der Molly die natürliche Algenkontrolle im Meerwasseraquarium unterstützen. Er sollte jedoch nicht als alleinige Lösung bei einem starken Algenproblem betrachtet werden.Im Vergleich zu vielen spezialisierten Meerwasserfischen ist der Molly robust und anpassungsfähig. Dadurch eignet er sich auch für Einsteiger in die Meerwasseraquaristik. Dennoch benötigt auch diese Art dauerhaft stabile und geeignete Wasserbedingungen, eine gute Sauerstoffversorgung und eine abwechslungsreiche Ernährung.Gegenüber anderen Aquarienbewohnern zeigt sich Poecilia latipinna überwiegend friedlich und sozial. Die Tiere können gut mit vielen ruhigen Meerwasserfischen sowie Garnelen, Schnecken und anderen geeigneten Wirbellosen vergesellschaftet werden. Korallen werden normalerweise nicht geschädigt, wodurch sich die Art sehr gut für ein Riffaquarium eignet.Durch ihr aktives Schwimmverhalten und die kontinuierliche Nahrungssuche bringen Gold-Mollys zusätzliche Bewegung in das Aquarium. Besonders interessant ist die Kombination aus ihrem lebhaften Verhalten und ihrer Funktion als Aufwuchsfresser. Dadurch sind sie nicht nur optisch interessant, sondern können gleichzeitig einen praktischen Nutzen im Riffaquarium erfüllen.Als lebendgebärende Zahnkarpfen legen Mollys keine Eier ab, sondern bringen fertig entwickelte Jungfische zur Welt. Bei der Haltung von Männchen und Weibchen kann es daher auch im Meerwasseraquarium regelmäßig zu Nachwuchs kommen. Bei guten Bedingungen können sich die Tiere in einem Riffaquarium erfolgreich vermehren.Die Ernährung sollte einen hohen Anteil pflanzlicher Bestandteile enthalten. Natürlicher Algenaufwuchs, Green Seaweed beziehungsweise Algenblätter sowie hochwertiges pflanzliches Granulat- und Flockenfutter eignen sich sehr gut. Ergänzend können Frostfuttersorten wie Cyclops oder Mysis angeboten werden.Eine abwechslungsreiche und ballaststoffreiche Ernährung ist für Mollys besonders wichtig und unterstützt eine gesunde Verdauung sowie eine gute körperliche Kondition. Mehrere kleinere Fütterungen über den Tag verteilt sind empfehlenswert, wobei Tiere in einem gut eingefahrenen Aquarium zusätzlich einen großen Teil des Tages selbstständig nach Algen und anderem Aufwuchs suchen.Das Aquarium sollte über eine gute Sauerstoffversorgung, stabile Wasserwerte und sowohl freie Schwimmbereiche als auch strukturierte Zonen verfügen. Da Mollys aktive Schwimmer sind, sollte trotz ihrer überschaubaren Endgröße ausreichend Schwimmraum zur Verfügung stehen.Lateinischer Name:• Poecilia latipinnaDeutscher Name:• Gold-MollyHerkunft:• ursprünglich aus Mittelamerika• Salzwasser-Nachzucht (NZ)• bei uns in der Korallenanlage geboren und aufgewachsen• bereits vollständig an Meerwasserbedingungen gewöhntGröße:• Endgröße: ca. 6-10 cm• Aktuelle Größe: 4-5 cmAquariengröße:• ab ca. 80 Liter• bei Gruppenhaltung entsprechend größerTemperatur:• ca. 24°C – 27°CFutter:• natürlicher Algenaufwuchs• Grün- und Fadenalgen• Green Seaweed Algenblätter Green Seaweed• pflanzliches Flockenfutter Veggie Flakes• pflanzliches Granulatfutter Soft Spirulina• Frostfutter (Cyclops, Mysis)• kleine Krebstiere und weitere tierische Futterbestandteile Ocean Plankton , Fish Plankton• Futter kann zusätzlich mit Vitaminen und marinen Fettsäuren angereichert werden Food Energizer• abwechslungsreiche und ballaststoffreiche Kost• mehrere kleinere Fütterungen täglichSchwierigkeitsgrad:• einfachVergesellschaftung:• friedlich und sozial• Einzelhaltung nicht empfehlenswert• ideal in einer kleinen Gruppe (Haremshaltung)• gut mit friedlichen Meerwasserfischen vergesellschaftbar• gut mit geeigneten Garnelen, Schnecken und anderen Wirbellosen vergesellschaftbar• sehr gut für Riffaquarien geeignet• Korallen werden normalerweise nicht geschädigt• kann sich auch unter Meerwasserbedingungen vermehrenHinweis: Alle von uns angebotenen Poecilia latipinna sind bei uns direkt in der Korallenanlage geboren und unter Meerwasserbedingungen aufgewachsen. Die Tiere sind daher bereits vollständig an den Salzgehalt eines Meerwasseraquariums gewöhnt und müssen nicht erst von Süß- oder Brackwasser auf Meerwasser umgestellt werden. Als friedliche und robuste Aufwuchsfresser können Gold-Mollys insbesondere Grün- und Fadenalgen abweiden und dadurch die natürliche Algenkontrolle unterstützen. Ihre Anpassungsfähigkeit, ihr aktives Verhalten und die Möglichkeit zur Vermehrung im Meerwasseraquarium machen unsere Salzwasser-Nachzuchten zu einer interessanten und funktionalen Alternative zu klassischen Meerwasserfischen.
Der Gold-Molly ist eine außergewöhnliche und häufig unterschätzte Bereicherung für das Meerwasseraquarium. Poecilia sphenops gehört zur Familie der lebendgebärenden Zahnkarpfen (Poeciliidae) und ist vor allem als Süß- und Brackwasserfisch bekannt. Aufgrund seiner hohen Anpassungsfähigkeit und natürlichen Salztoleranz kann die Art jedoch auch dauerhaft im Meerwasseraquarium gepflegt werden.Unsere angebotenen Gold-Mollys sind keine Tiere, die erst beim Kunden von Süßwasser auf Meerwasser umgewöhnt werden müssen. Alle Tiere sind bei uns direkt in der Korallenanlage geboren und aufgewachsen. Sie sind dadurch von Geburt an an den Salzgehalt und die Bedingungen eines Meerwasseraquariums gewöhnt und können direkt in ein Meerwasseraquarium eingesetzt werden. Es handelt sich somit um eigene Salzwasser-Nachzuchten (NZ).Poecilia latipinna stammt ursprünglich aus Mittelamerika und besiedelt dort unterschiedliche Gewässertypen. Mollys kommen in Flüssen, Lagunen, Brackwasserzonen und küstennahen Gewässern vor. Diese unterschiedlichen Lebensräume zeigen die hohe ökologische Anpassungsfähigkeit dieser Fischgruppe.Der Körperbau ist kompakt und kräftig. Je nach Geschlecht, Herkunft und Haltungsbedingungen erreichen die Tiere etwa 6–10 cm Körperlänge. Aufgrund ihres friedlichen Wesens, ihres aktiven Verhaltens und ihrer Anpassungsfähigkeit gehören Mollys zu den weltweit bekanntesten Aquarienfischen.Zur aquaristischen Haltung:Poecilia latipinna zeichnet sich durch eine hohe ökologische Flexibilität und Salztoleranz aus. Die Art kann in Süß- und Brackwasser leben und lässt sich bei entsprechender Anpassung auch unter Meerwasserbedingungen halten. Unsere Tiere müssen diese Anpassungsphase nicht mehr durchlaufen, da sie bereits in unserer Korallenanlage unter Meerwasserbedingungen geboren und aufgezogen werden.Im Meerwasseraquarium zeigt sich der Gold-Molly als aktiver und ständig nach Nahrung suchender Fisch. Die Tiere schwimmen sowohl im freien Wasser als auch entlang der Riffstruktur und verbringen viel Zeit damit, Oberflächen nach verwertbarem Aufwuchs abzusuchen.Ein besonderer Vorteil ist die Ernährung der Mollys. Poecilia latipinna nimmt regelmäßig Algenaufwuchs und andere pflanzliche Nahrung von Steinen, Scheiben und weiteren Oberflächen auf. Insbesondere weiche Grün- und Fadenalgen können abgeweidet werden. Dadurch kann der Molly die natürliche Algenkontrolle im Meerwasseraquarium unterstützen. Er sollte jedoch nicht als alleinige Lösung bei einem starken Algenproblem betrachtet werden.Im Vergleich zu vielen spezialisierten Meerwasserfischen ist der Molly robust und anpassungsfähig. Dadurch eignet er sich auch für Einsteiger in die Meerwasseraquaristik. Dennoch benötigt auch diese Art dauerhaft stabile und geeignete Wasserbedingungen, eine gute Sauerstoffversorgung und eine abwechslungsreiche Ernährung.Gegenüber anderen Aquarienbewohnern zeigt sich Poecilia latipinna überwiegend friedlich und sozial. Die Tiere können gut mit vielen ruhigen Meerwasserfischen sowie Garnelen, Schnecken und anderen geeigneten Wirbellosen vergesellschaftet werden. Korallen werden normalerweise nicht geschädigt, wodurch sich die Art sehr gut für ein Riffaquarium eignet.Durch ihr aktives Schwimmverhalten und die kontinuierliche Nahrungssuche bringen Gold-Mollys zusätzliche Bewegung in das Aquarium. Besonders interessant ist die Kombination aus ihrem lebhaften Verhalten und ihrer Funktion als Aufwuchsfresser. Dadurch sind sie nicht nur optisch interessant, sondern können gleichzeitig einen praktischen Nutzen im Riffaquarium erfüllen.Als lebendgebärende Zahnkarpfen legen Mollys keine Eier ab, sondern bringen fertig entwickelte Jungfische zur Welt. Bei der Haltung von Männchen und Weibchen kann es daher auch im Meerwasseraquarium regelmäßig zu Nachwuchs kommen. Bei guten Bedingungen können sich die Tiere in einem Riffaquarium erfolgreich vermehren.Die Ernährung sollte einen hohen Anteil pflanzlicher Bestandteile enthalten. Natürlicher Algenaufwuchs, Green Seaweed beziehungsweise Algenblätter sowie hochwertiges pflanzliches Granulat- und Flockenfutter eignen sich sehr gut. Ergänzend können Frostfuttersorten wie Cyclops oder Mysis angeboten werden.Eine abwechslungsreiche und ballaststoffreiche Ernährung ist für Mollys besonders wichtig und unterstützt eine gesunde Verdauung sowie eine gute körperliche Kondition. Mehrere kleinere Fütterungen über den Tag verteilt sind empfehlenswert, wobei Tiere in einem gut eingefahrenen Aquarium zusätzlich einen großen Teil des Tages selbstständig nach Algen und anderem Aufwuchs suchen.Das Aquarium sollte über eine gute Sauerstoffversorgung, stabile Wasserwerte und sowohl freie Schwimmbereiche als auch strukturierte Zonen verfügen. Da Mollys aktive Schwimmer sind, sollte trotz ihrer überschaubaren Endgröße ausreichend Schwimmraum zur Verfügung stehen.Lateinischer Name:• Poecilia latipinnaDeutscher Name:• Gold-MollyHerkunft:• ursprünglich aus Mittelamerika• Salzwasser-Nachzucht (NZ)• bei uns in der Korallenanlage geboren und aufgewachsen• bereits vollständig an Meerwasserbedingungen gewöhntGröße:• Endgröße: ca. 6-10 cm• Aktuelle Größe: 4-5 cmAquariengröße:• ab ca. 80 Liter• bei Gruppenhaltung entsprechend größerTemperatur:• ca. 24°C – 27°CFutter:• natürlicher Algenaufwuchs• Grün- und Fadenalgen• Green Seaweed Algenblätter Green Seaweed• pflanzliches Flockenfutter Veggie Flakes• pflanzliches Granulatfutter Soft Spirulina• Frostfutter (Cyclops, Mysis)• kleine Krebstiere und weitere tierische Futterbestandteile Ocean Plankton , Fish Plankton• Futter kann zusätzlich mit Vitaminen und marinen Fettsäuren angereichert werden Food Energizer• abwechslungsreiche und ballaststoffreiche Kost• mehrere kleinere Fütterungen täglichSchwierigkeitsgrad:• einfachVergesellschaftung:• friedlich und sozial• Einzelhaltung nicht empfehlenswert• ideal in einer kleinen Gruppe (Haremshaltung)• gut mit friedlichen Meerwasserfischen vergesellschaftbar• gut mit geeigneten Garnelen, Schnecken und anderen Wirbellosen vergesellschaftbar• sehr gut für Riffaquarien geeignet• Korallen werden normalerweise nicht geschädigt• kann sich auch unter Meerwasserbedingungen vermehrenHinweis: Alle von uns angebotenen Poecilia latipinna sind bei uns direkt in der Korallenanlage geboren und unter Meerwasserbedingungen aufgewachsen. Die Tiere sind daher bereits vollständig an den Salzgehalt eines Meerwasseraquariums gewöhnt und müssen nicht erst von Süß- oder Brackwasser auf Meerwasser umgestellt werden. Als friedliche und robuste Aufwuchsfresser können Gold-Mollys insbesondere Grün- und Fadenalgen abweiden und dadurch die natürliche Algenkontrolle unterstützen. Ihre Anpassungsfähigkeit, ihr aktives Verhalten und die Möglichkeit zur Vermehrung im Meerwasseraquarium machen unsere Salzwasser-Nachzuchten zu einer interessanten und funktionalen Alternative zu klassischen Meerwasserfischen.
Chromis ternatensis ist ein attraktiver und aktiver Riffbarsch für das Meerwasseraquarium. Die Körperfärbung kann je nach Beleuchtung, Stimmung und Blickwinkel unterschiedlich wirken und zeigt überwiegend dezente grünliche, gelblich-grüne bis bräunliche Farbtöne. Durch seine elegante Körperform, das aktive Schwimmverhalten und seine vergleichsweise friedliche Art ist Chromis ternatensis ein interessanter Bewohner für größere Riffaquarien.Chromis ternatensis ist im tropischen Indopazifik verbreitet und bewohnt dort vor allem korallenreiche Riffbereiche. Die Tiere leben häufig in Gruppen oberhalb beziehungsweise in unmittelbarer Nähe verzweigter Korallenstrukturen und können sich bei Gefahr schnell zwischen Korallenäste und in geschützte Bereiche des Riffes zurückziehen. Strukturreiche Korallenriffe bieten den Tieren dabei sowohl Schutz als auch einen Ausgangspunkt für die Nahrungssuche im freien Wasser.Zur aquaristischen Haltung:Chromis ternatensis gilt grundsätzlich als vergleichsweise unkomplizierter Meerwasserfisch. Das Aquarium sollte über ausreichend freien Schwimmraum verfügen und gleichzeitig eine gut strukturierte Riffdekoration mit zahlreichen Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten bieten. Besonders verzweigte Riffstrukturen werden gerne als Schutz- und Schlafplätze angenommen.Chromis ternatensis ist ein aktiver Freiwasserfisch und hält sich einen großen Teil des Tages oberhalb beziehungsweise vor der Riffstruktur auf. Dadurch bringt eine Gruppe viel Bewegung in das Aquarium. Gleichzeitig benötigen die Tiere ausreichend Platz, um sich bei Auseinandersetzungen innerhalb der Gruppe aus dem Weg gehen zu können.In der Natur kann Chromis ternatensis in Gruppen beziehungsweise Ansammlungen auftreten. Auch im Aquarium kann eine Gruppenhaltung sehr attraktiv sein. Allerdings sollte berücksichtigt werden, dass die Tiere trotz ihres vergleichsweise friedlichen Erscheinungsbildes eine Rangordnung ausbilden können.Insbesondere in zu kleinen Aquarien oder bei einer ungünstigen Gruppenzusammensetzung können schwächere Tiere von dominanteren Exemplaren bedrängt werden.Eine Gruppenhaltung sollte deshalb nur in ausreichend großen und gut strukturierten Aquarien erfolgen. Zahlreiche Rückzugsmöglichkeiten und eine regelmäßige, ausreichende Fütterung können dazu beitragen, innerartlichen Stress zu reduzieren. Dennoch kann nicht garantiert werden, dass eine ursprünglich größere Gruppe langfristig vollständig harmonisch zusammenbleibt.Gegenüber anderen friedlichen bis mäßig durchsetzungsfähigen Riffbewohnern zeigt sich Chromis ternatensis in der Regel gut verträglich. Die Art lässt sich beispielsweise mit vielen Grundeln, Lippfischen, Doktorfischen und anderen geeigneten Riffbewohnern vergesellschaften. Sehr aggressive oder räuberische Fische sind dagegen keine geeigneten Mitbewohner.Die Ernährung ist vergleichsweise unkompliziert, sollte jedoch abwechslungsreich gestaltet werden. In der Natur ernährt sich Chromis ternatensis vor allem von Zooplankton und anderen kleinen Nahrungspartikeln, die im freien Wasser aufgenommen werden.Im Aquarium werden Frostfutter wie Mysis, Cyclops und fein zerkleinerter Krill sowie hochwertiges Granulat- und Flockenfutter in geeigneter Größe normalerweise gut angenommen.Da die Tiere in der Natur über den Tag verteilt immer wieder kleine Nahrungsorganismen aufnehmen, sind mehrere kleinere Fütterungen besonders empfehlenswert. Eine abwechslungsreiche und regelmäßige Ernährung unterstützt eine kräftige Körperkondition und eine gute Entwicklung der Tiere.Bei Gruppenhaltung sollte das Futter möglichst breit im Aquarium verteilt werden. Dadurch erhalten auch kleinere oder rangniedrigere Tiere die Möglichkeit, ausreichend Nahrung aufzunehmen. Eine starke Futterkonkurrenz kann ansonsten bestehende Rangordnungsprobleme zusätzlich verstärken.Chromis ternatensis ist grundsätzlich sehr gut für die Haltung im Riffaquarium geeignet und lässt gesunde Korallen sowie andere sessile Wirbellose normalerweise unbehelligt. Verzweigte Korallen und entsprechende Riffstrukturen werden gerne als Rückzugsorte genutzt, ohne dass die Tiere die Korallen gezielt schädigen.Das Aquarium sollte über eine gute Sauerstoffversorgung, abwechslungsreiche Strömung und dauerhaft stabile Wasserwerte verfügen. Da Chromis ternatensis gerne im freien Wasser schwimmt, sollte neben der Riffstruktur ausreichend freie Schwimmfläche vorhanden sein.Ein gut strukturierter Riffaufbau ist dennoch besonders bei Gruppenhaltung wichtig. Verzweigungen, Spalten und unterschiedliche Rückzugsbereiche ermöglichen unterlegenen Tieren, sich zeitweise dem Sichtkontakt dominanter Artgenossen zu entziehen.Lateinischer Name:• Chromis ternatensisDeutscher Name:•Ternate-SchwalbenschwänzchenHerkunft:• tropischer Indopazifik• Korallenriffe und riffnahe Bereiche• strukturreiche Riffzonen• häufig in Verbindung mit verzweigten KorallenstrukturenGröße:• Endgröße: ca. 7–8 cm• Aktuelle Größe: 4-5 cmAquariengröße:• ab ca. 300 Liter empfohlen• für größere Gruppen entsprechend größere Aquarien empfohlen• ausreichend freien Schwimmraum berücksichtigen• gleichzeitig zahlreiche Rückzugsmöglichkeiten innerhalb der Riffstruktur anbietenTemperatur:• 24°C – 27°CFutter:• Frostfutter (Krill,Mysis, Cyclops)• Zooplankton• hochwertiges feines Granulatfutter (Soft MultiMix, Soft Protein Superfood)• hochwertiges Flockenfutter• kleine marine Futterorganismen Ocean Plankton , Fish Plankton• Futter kann zusätzlich mit Vitaminen und marinen Fettsäuren angereichert werden Food Energizer• mehrere kleinere Fütterungen täglich• mehrere kleinere Fütterungen täglich empfehlenswert• bei Gruppenhaltung Futter möglichst breit verteilenSchwierigkeitsgrad:• einfach bis mittel• bei geeigneter Aquariengröße und regelmäßiger Fütterung gut haltbarVergesellschaftung:• einzeln, paarweise oder in ausreichend großen Aquarien als Gruppe möglich• Gruppenhaltung entspricht dem natürlichen Auftreten der Art, kann im Aquarium jedoch zu innerartlichen Aggressionen führen• Ausbildung einer Rangordnung möglich• schwächere Tiere können von dominanten Exemplaren bedrängt werden• gegenüber den meisten friedlichen bis mäßig durchsetzungsfähigen Riffbewohnern gut verträglich• ausreichend freien Schwimmraum bereitstellen• zahlreiche Rückzugsmöglichkeiten innerhalb der Riffstruktur schaffen• nicht mit stark aggressiven oder räuberischen Fischen vergesellschaften• sehr gut für entsprechend große Riffaquarien geeignet• gesunde Korallen werden normalerweise nicht gezielt geschädigtGruppenhaltung:• in der Natur häufig in Gruppen beziehungsweise Ansammlungen anzutreffen• Gruppenhaltung in ausreichend großen Aquarien möglich• innerartliche Rangordnung berücksichtigen• nicht als garantiert dauerhaft harmonischer Schwarmfisch betrachten• ausreichend Platz zum Ausweichen erforderlich• strukturierter Riffaufbau reduziert dauerhaften Sichtkontakt zwischen einzelnen Tieren• mehrere Rückzugsbereiche anbieten• regelmäßige und ausreichende Fütterung besonders wichtig• unterdrückte beziehungsweise abgemagerte Tiere frühzeitig erkennenRiffaquarium:• sehr gut für Korallenriffaquarien geeignet• gesunde Korallen gehören nicht zum typischen Nahrungsspektrum• hält sich häufig im freien Wasser oberhalb und vor dem Riffaufbau auf• verzweigte Riffstrukturen werden als Schutz- und Rückzugsbereiche genutzt• benötigt eine Kombination aus freiem Schwimmraum und strukturierter RiffdekorationHinweis: Chromis ternatensis kann in der Natur in Gruppen auftreten und eignet sich auch im Aquarium für eine entsprechende Gruppenhaltung. Die Bezeichnung als Schwarm- oder Gruppenfisch sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich innerhalb einer Gruppe eine deutliche Rangordnung entwickeln kann. In zu kleinen oder unzureichend strukturierten Aquarien können schwächere Tiere dauerhaft bedrängt werden. Für eine erfolgreiche Gruppenhaltung sind daher ausreichend Platz, viel freier Schwimmraum, zahlreiche Rückzugsmöglichkeiten und eine regelmäßige, abwechslungsreiche Fütterung besonders wichtig.
Ancylomenes holthuisi ist eine kleine, filigrane und ausgesprochen attraktive Partnergarnele für das Meerwasseraquarium. Die Art fällt besonders durch ihren teilweise transparenten Körper und die kontrastreichen farbigen Zeichnungselemente auf. Durch die transparente Grundfärbung wirkt die Garnele im Riff beinahe schwebend und kann trotz ihrer auffälligen Akzente überraschend gut mit ihrer Umgebung verschmelzen.Besonders interessant ist das natürliche Verhalten dieser Garnele. Ancylomenes holthuisi gehört zu den sogenannten Partner- beziehungsweise Anemonengarnelen und hält sich in der Natur häufig in unmittelbarer Nähe verschiedener sessiler Wirbelloser auf. Dabei können unter anderem Seeanemonen und andere geeignete Nesseltierwirte als Schutz- und Aufenthaltsplatz genutzt werden.Ancylomenes holthuisi ist im tropischen Indopazifik verbreitet und kommt in korallenreichen Riffgebieten vor. Die kleine Körpergröße ermöglicht es den Tieren, sich zwischen Tentakeln, Korallenstrukturen und in kleinen Spalten aufzuhalten.Die Garnele zeigt zudem ein interessantes Putzverhalten. Wie verschiedene andere Partnergarnelen kann Ancylomenes holthuisi Fische von kleinen Nahrungspartikeln, abgestorbenem Gewebe beziehungsweise Hautbestandteilen und teilweise auch Ektoparasiten befreien. Dieses Verhalten macht sie zu einem besonders interessanten Beobachtungstier, sollte jedoch nicht mit der Leistung einer garantierten medizinischen Parasitenbehandlung gleichgesetzt werden.Zur aquaristischen Haltung:Ancylomenes holthuisi eignet sich besonders für gut eingefahrene, friedlich besetzte Riffaquarien. Aufgrund ihrer geringen Körpergröße sollte bei der Auswahl der Mitbewohner sorgfältig darauf geachtet werden, dass keine garnelenfressenden Fische vorhanden sind.Das Aquarium sollte über einen gut strukturierten Riffaufbau mit zahlreichen kleinen Spalten, Überhängen und geschützten Bereichen verfügen.Besonders interessant ist die Haltung in Verbindung mit einem geeigneten Wirtsorganismus. Ancylomenes holthuisi kann sich in unmittelbarer Nähe von Anemonen beziehungsweise anderen geeigneten Nesseltieren aufhalten und diese als Schutzbereich nutzen.Ein bestimmter Wirtsorganismus kann im Aquarium jedoch nicht zuverlässig erzwungen werden. Die Garnele entscheidet selbst, welchen Bereich beziehungsweise welchen vorhandenen Wirbellosen sie als bevorzugten Aufenthaltsplatz annimmt.Auch ohne einen bestimmten Wirtsorganismus kann Ancylomenes holthuisi grundsätzlich gehalten werden, sofern ausreichend geschützte Strukturen und geeignete Aufenthaltsplätze vorhanden sind.Die geringe Körpergröße sollte bei der Fütterung berücksichtigt werden. Ancylomenes holthuisi benötigt entsprechend kleine Nahrungspartikel.Geeignet sind beispielsweise Cyclops, fein zerkleinerte Mysis und andere feine marine Frostfuttersorten. Auch kleine Partikel von Ocean Plankton und Fish Plankton können angeboten werden.Soft MultiMix und Soft Protein Superfood können ergänzend eingesetzt werden, sofern die angebotenen Futterpartikel für die kleine Garnele vorher zerkleinert werden und gut erreichbar sind.In einem stark mit Fischen besetzten Aquarium können die Garnelen einen Teil ihrer Nahrung aus kleinen Futterresten beziehen. Trotzdem sollte darauf geachtet werden, dass Ancylomenes holthuisi tatsächlich ausreichend Futter erhält.Besonders bei schneller fressenden Fischen kann es sinnvoll sein, kleine Futtermengen gezielt in die Nähe der Garnele zu geben.Eine Pipette eignet sich hierfür besonders gut. Das Futter sollte vorsichtig in die Nähe des Tieres gegeben werden, ohne die Garnele mit einem kräftigen Wasserstrahl zu erschrecken.Holthuis Anemonen-Partnergarnele gilt gegenüber Korallen und den meisten anderen geeigneten Riffbewohnern als friedlich.Fische werden selbstverständlich nicht gejagt. Im Gegenteil können sich die Garnelen gegenüber geeigneten Fischen als Putzer verhalten.Dabei kann die Garnele einen erhöhten Platz einnehmen und durch Bewegungen der Fühler beziehungsweise des Körpers ihre Bereitschaft zum Putzen signalisieren. Akzeptiert ein Fisch die Garnele, kann diese Körperoberfläche und andere erreichbare Bereiche nach verwertbaren Partikeln absuchen. Deshalb ist Holthuis Anemonen-Partnergarnele gerade für Nano Aquarien mit sehr kleinen Fischen sehr interessant da hier die gängigen Partnergarnele oder Lippfische oft zu groß sind.Dieses Putzverhalten ist interessant zu beobachten, sollte jedoch nicht als Ersatz für Quarantäne, Diagnose oder Behandlung von Fischkrankheiten beziehungsweise Parasiten verstanden werden.Die größte Herausforderung bei der Vergesellschaftung besteht in der geringen Größe der Garnele.Viele Fische, die gegenüber größeren Putzergarnelen vollkommen friedlich erscheinen, können sehr kleine Garnelen als Nahrung betrachten.Größere Lippfische, Büschelbarsche, Drückerfische, Kugelfische und andere räuberische beziehungsweise krebstierfressende Fische sind deshalb keine geeigneten Mitbewohner.Auch bei kleineren Lippfischen sollte vor der Vergesellschaftung geprüft werden, ob Garnelen zu deren natürlichem Nahrungsspektrum gehören.Eine Haltung mit anderen friedlichen Garnelen ist bei ausreichend Platz grundsätzlich möglich. Dabei sollte allerdings sichergestellt werden, dass Ancylomenes holthuisi während der Fütterung nicht dauerhaft von größeren Garnelen verdrängt wird.Wie alle Garnelen wächst auch Ancylomenes holthuisi durch regelmäßige Häutungen.Während der Häutung wird das alte Außenskelett abgestreift. Der neue Panzer ist zunächst weich, wodurch die Garnele für einige Zeit besonders verletzlich ist.In dieser Phase ziehen sich die Tiere häufig in geschützte Bereiche zurück. Kleine Höhlen, Spalten und ein geeigneter Wirtsorganismus können dabei wichtigen Schutz bieten.Eine abgestreifte Garnelenhaut kann einem verstorbenen Tier täuschend ähnlich sehen. Wird eine vollständige transparente Hülle im Aquarium gefunden, sollte deshalb zunächst überprüft werden, ob sich die frisch gehäutete Garnele lediglich versteckt.Stabile Wasserwerte sind für die erfolgreiche Haltung besonders wichtig. Kleine Garnelen können empfindlich auf schnelle Veränderungen des Salzgehaltes reagieren.Nach dem Transport sollte Ancylomenes holthuisi deshalb langsam und sorgfältig an das Wasser des neuen Aquariums gewöhnt werden.Wie andere Krebstiere reagiert die Art empfindlich auf Kupfer. Kupferhaltige Medikamente dürfen nicht in einem Aquarium mit diesen Garnelen eingesetzt werden.Lateinischer Name:• Ancylomenes holthuisiDeutscher Name:• Holthuis Anemonen-PartnergarneleHerkunft:• tropischer Indopazifik• Korallenriffe• riffreiche Flachwasserbereiche• häufig in Verbindung mit sessilen Wirbellosen beziehungsweise geeigneten WirtsorganismenGröße:• Endgröße: ca. 2–3 cm• Aktuelle Größe: ca. 2 cmAquariengröße:• ab ca. 30 Liter empfohlen• auch für entsprechend eingerichtete Nano-Riffaquarien interessant• gut strukturierter Riffaufbau erforderlich• ausreichend kleine Spalten und geschützte Bereiche anbieten• friedlichen Fischbesatz wählenTemperatur:• ca. 24°C – 27°CFutter:• Frostfutter (Krill, Mysis, Cyclops)• hochwertiges feines Granulatfutter Soft MultiMix, Soft Protein Superfood, Soft Spirulina, Coral Dust• kleine Krebstiere und andere marine Futterorganismen (Zooplankton) Fish Plankton, Ocean Plankton• mehrere kleinere Fütterungen täglich• Futter kann zusätzlich mit Vitaminen und marinen Fettsäuren angereichert werden Food Energizer• Futter gezielt in der Nähe anbietenSchwierigkeitsgrad:• einfach bis mittel• stabile Wasserwerte erforderlich• aufgrund der geringen Körpergröße sorgfältige Vergesellschaftung notwendig• regelmäßige Versorgung mit kleinen Nahrungspartikeln sicherstellen• langsame Eingewöhnung empfohlen• empfindlich gegenüber KupferVergesellschaftung:• sehr friedliche Garnele• gut für friedlich besetzte Riffaquarien geeignet• gesunde Korallen werden normalerweise nicht geschädigt• kann mit verschiedenen friedlichen Wirbellosen vergesellschaftet werden• größere Garnelen können bei der Fütterung Nahrungskonkurrenten darstellen• keine garnelenfressenden Fische einsetzen• größere räuberische Lippfische vermeiden• Drückerfische und Kugelfische sind ungeeignet• auch bei anderen krebstierfressenden Fischen Vorsicht• zahlreiche geschützte Rückzugsmöglichkeiten anbieten• keine kupferhaltigen Medikamente verwendenPartnerschaft:• gehört zu den Partner- beziehungsweise Anemonengarnelen• kann sich in unmittelbarer Nähe geeigneter Anemonen und anderer sessiler Wirbelloser aufhalten• Wirtsorganismus bietet Schutz vor potenziellen Fressfeinden• Garnele kann sich zwischen beziehungsweise unmittelbar an den geschützten Bereichen des Wirtes aufhalten• Annahme eines bestimmten Wirtsorganismus kann nicht garantiert werden• Garnele wählt ihren bevorzugten Aufenthaltsplatz selbst• grundsätzlich auch ohne einen bestimmten Wirtsorganismus haltbar, wenn ausreichend Schutz vorhanden istPutzverhalten:• kann gegenüber geeigneten Fischen Putzverhalten zeigen• sucht erreichbare Körperoberflächen nach verwertbaren Partikeln ab• kann unter anderem abgestorbene Hautbestandteile und teilweise Ektoparasiten aufnehmen• interessantes natürliches Verhalten• Putztätigkeit kann individuell unterschiedlich ausgeprägt sein• kein garantierter Parasitenfresser• ersetzt keine Quarantäne oder Behandlung erkrankter FischeRiffaquarium:• sehr gut für friedliche Riffaquarien geeignet• gesunde Korallen gehören nicht zum typischen Nahrungsspektrum• interessante Vergesellschaftung mit geeigneten sessilen Wirbellosen möglich• benötigt aufgrund ihrer geringen Größe geschützte Bereiche• auch für kleinere Riffaquarien interessant• keine räuberischen oder garnelenfressenden Mitbewohner einsetzenHäutung:• wächst durch regelmäßige Häutungen• altes Außenskelett wird vollständig abgestreift• neuer Panzer ist unmittelbar nach der Häutung weich• frisch gehäutete Garnelen sind besonders verletzlich• während dieser Phase werden geschützte Bereiche aufgesucht• ausreichend Spalten und Rückzugsmöglichkeiten anbieten• abgestreifte Hülle kann wie eine verstorbene Garnele aussehen• eine leere Garnelenhülle bedeutet daher nicht automatisch einen VerlustVerhalten:• friedlich• interessantes Partnerverhalten• kann Putzverhalten gegenüber Fischen zeigen• hält sich gerne an geschützten Riffbereichen beziehungsweise geeigneten Wirtsorganismen auf• aufgrund der geringen Größe teilweise unauffällig• bei Fütterung häufig deutlich aktiver• lange Fühler und filigrane Bewegungen machen die Art zu einem interessanten BeobachtungstierBesonderheiten:• filigrane kleine Partnergarnele• teilweise transparenter Körper• attraktive kontrastreiche Zeichnung• interessantes Verhalten in Verbindung mit geeigneten Wirtsorganismen• kann Putzverhalten zeigen• auch für kleinere Riffaquarien geeignet• benötigt feines, gut erreichbares Futter• besonders sorgfältige Auswahl der Fischgesellschaft notwendig• gegenüber kupferhaltigen Medikamenten empfindlichHinweis: Ancylomenes holthuisi ist eine kleine und ausgesprochen interessante Partnergarnele für friedlich besetzte Riffaquarien. Besonders attraktiv sind ihr filigranes Erscheinungsbild, das mögliche Zusammenleben mit geeigneten Wirtsorganismen und das gelegentlich beobachtbare Putzverhalten gegenüber Fischen. Aufgrund ihrer geringen Körpergröße muss die Vergesellschaftung sorgfältig gewählt werden, da verschiedene Lippfische und andere krebstierfressende Fische die Garnele als Nahrung betrachten können. Wichtig sind außerdem ausreichend kleine Rückzugsmöglichkeiten, stabile Wasserwerte und eine regelmäßige Versorgung mit feinen, für die Garnele gut erreichbaren Nahrungspartikeln.
Regulärer Preis:
19,90 €
Korallen aus eigener Nachzucht!Eine der größten Korallenzuchtanlagen Europas
Nahe Stuttgart befindet sich eine der größten Korallenzuchtanlagen Europas: Tausende SPS-, LPS-, Krusten-, Weich- und Azookorallen und Anemonen in über 30.000 Liter Salzwasser lassen das Herz eines jeden Meerwasser-Aquarianers höher schlagen.
An speziellen Tagen öffnet die Farm zum Korallen direkt vor Ort einkaufen! Die Termine werden per Newsletter und auf unseren Social Media-Kanälen veröffentlicht.
Diese Website verwendet Cookies, um eine bestmögliche Erfahrung bieten zu können. Mehr Informationen ...