Zebrasoma scopas - Brauner Segelflossen Doktorfisch
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49,90 €
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Produktnummer:
FMC_5428
Produktinformationen "Zebrasoma scopas - Brauner Segelflossen Doktorfisch"
Der Braune Segelflossen-Doktorfisch gehört zu den robusten und besonders interessanten Vertretern der Gattung Zebrasoma. Zebrasoma scopas besitzt einen hochrückigen, seitlich stark abgeflachten Körper mit großen Rücken- und Afterflossen, die dem Fisch seine typische segelartige Silhouette verleihen. Die Färbung reicht von hellen Braun- und Olivtönen bis zu einem kräftigen Dunkelbraun. Feine Linien und Punkte auf Kopf und Körper sorgen besonders bei ausgewachsenen Tieren für eine attraktive Zeichnung.
Wie alle Doktorfische besitzt auch Zebrasoma scopas am Schwanzstiel die charakteristischen scharfen „Skalpelle“. Diese dienen der Verteidigung und können insbesondere bei innerartlichen Auseinandersetzungen eingesetzt werden. Die Tiere sollten daher entsprechend vorsichtig umgesetzt und niemals mit der Hand gefangen werden.
Zebrasoma scopas ist im tropischen Indopazifik weit verbreitet und bewohnt dort Korallenriffe, Lagunen und riffnahe Bereiche. Die Tiere halten sich überwiegend in Regionen mit reichlichem Algenaufwuchs auf und verbringen einen großen Teil des Tages damit, Riffgestein und andere harte Oberflächen nach Algen abzuweiden.
Zur aquaristischen Haltung:
Der Braune Segelflossen-Doktorfisch benötigt ein geräumiges und gut eingefahrenes Meerwasseraquarium mit ausreichend freiem Schwimmraum. Gleichzeitig sollte ein strukturierter Riffaufbau mit Höhlen und geschützten Bereichen vorhanden sein, in die sich das Tier insbesondere nachts oder bei Stress zurückziehen kann.
Zebrasoma scopas ist ein aktiver Schwimmer und bewegt sich tagsüber regelmäßig durch das gesamte Aquarium. Ein langgestreckter Schwimmbereich ist daher wichtiger als ein ausschließlich hoch aufgebautes Riff mit wenig freier Wasserfläche.
Ein besonderer Vorteil dieser Art ist ihre intensive Suche nach pflanzlichem Aufwuchs. Zebrasoma scopas verbringt einen großen Teil des Tages damit, Steine und andere Oberflächen nach Mikroalgen und weichen Algenbelägen abzuweiden. Dadurch kann der Braune Segelflossen-Doktorfisch einen wertvollen Beitrag zur natürlichen Algenkontrolle im Riffaquarium leisten.
Der Fisch sollte allerdings nicht ausschließlich als Algenbekämpfer betrachtet werden. Auch wenn im Aquarium ausreichend natürlicher Aufwuchs vorhanden ist, muss eine abwechslungsreiche und hochwertige Ernährung angeboten werden. Insbesondere Norialgen und andere marine Algen sollten regelmäßig auf dem Speiseplan stehen.
Die Ernährung sollte überwiegend pflanzlich erfolgen. Norialgen, Algenblätter und hochwertiges Futter mit Spirulina beziehungsweise anderen marinen Algen eignen sich besonders gut. Frisches wie Algenfutter wie zum Beispiel Chaetomorpha linum - Drahtalge oder Caulerpa brachypus - Kleine Kriechsprossalge
kann über eine Futterklammer angeboten werden und ermöglicht dem Fisch, über einen längeren Zeitraum seinem natürlichen Weideverhalten nachzugehen.
Ergänzend können Frostfuttersorten wie Mysis und Krill sowie hochwertiges Granulat- und Flockenfutter angeboten werden. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit einem hohen pflanzlichen Anteil unterstützt eine gute Kondition, intensive Färbung und ein gesundes Verdauungssystem.
Mehrere kleinere Fütterungen über den Tag verteilt entsprechen dem natürlichen Fressverhalten deutlich besser als eine einzelne große Fütterung. Ideal ist es, wenn dem Tier zusätzlich über längere Zeit Algenblätter zum Abweiden zur Verfügung stehen.
Zebrasoma scopas gilt grundsätzlich als vergleichsweise robuster Doktorfisch. Dennoch reagieren auch diese Tiere auf schlechte Wasserqualität, starken Stress und ungeeignete Haltungsbedingungen. Eine sehr gute Sauerstoffversorgung, kräftige Strömung und dauerhaft stabile Wasserwerte sind daher besonders wichtig.
Gegenüber anderen friedlichen Riffbewohnern verhält sich der Braune Segelflossen-Doktorfisch normalerweise unkompliziert. Gegenüber anderen Doktorfischen kann dagegen ein deutliches Territorialverhalten auftreten.
Besonders Artgenossen und andere Zebrasoma-Arten mit einer ähnlichen Körperform können als Konkurrenten betrachtet werden. Eine Vergesellschaftung mehrerer Doktorfische sollte deshalb nur in ausreichend großen Aquarien mit viel Schwimmraum und zahlreichen Sichtbarrieren erfolgen.
Werden mehrere Doktorfische gepflegt, kann ein möglichst gleichzeitiges Einsetzen sinnvoll sein. Bereits etablierte Zebrasoma scopas können neu eingesetzte Doktorfische energisch aus ihrem Revier vertreiben. Auch individuelle Unterschiede im Temperament sind bei dieser Art möglich.
Korallen werden von Zebrasoma scopas normalerweise nicht gezielt gefressen oder geschädigt. Die Art eignet sich daher sehr gut für Riffaquarien. Schnecken, Garnelen und andere übliche Wirbellose werden ebenfalls nicht als Beute betrachtet.
Das Aquarium sollte über eine leistungsfähige Filterung, sehr gute Sauerstoffversorgung und kräftige, abwechslungsreiche Strömung verfügen. Gleichzeitig sind dauerhaft stabile Wasserwerte wichtig. Doktorfische besitzen einen hohen Stoffwechsel und benötigen sowohl eine gute Wasserqualität als auch eine regelmäßige Nahrungsversorgung.
Lateinischer Name:
• Zebrasoma scopas
Deutscher Name:
• Brauner Segelflossen-Doktorfisch
• Brauner Segelflossen-Doktor
Größe:
• Endgröße: ca. 20 cm
• Aktuelle Größe: 5–6 cm
Aquariengröße:
• ab ca. 700 Liter
• ausreichend langer und freier Schwimmraum erforderlich
• bei Vergesellschaftung mit weiteren Doktorfischen entsprechend größer
Temperatur:
• 24°C – 27°C
Futter:
• natürlicher Algenaufwuchs
• Mikroalgen und weiche Algenbeläge
• Norialgen und Algenblätter Seaweed
• Frostfutter (Krill, Mysis, Cyclops)
• kleine Krebstiere und andere marine Futterorganismen (Zooplankton) Fish Plankton, Ocean Plankton
• Futter kann zusätzlich mit Vitaminen und marinen Fettsäuren angereichert werden Food Energizer
• mehrere kleinere Fütterungen täglich
Schwierigkeitsgrad:
• mittel
• vergleichsweise robuster Doktorfisch
• ausreichend Platz und dauerhaft hochwertige Ernährung erforderlich
Vergesellschaftung:
• gegenüber den meisten friedlichen Riffbewohnern gut verträglich
• gegenüber anderen Doktorfischen territorial möglich
• insbesondere gegenüber Artgenossen und ähnlich geformten Zebrasoma-Arten auf ausreichend Platz achten
• Einzelhaltung in normal großen Riffaquarien meist unkomplizierter
• Vergesellschaftung mehrerer Doktorfische nur bei entsprechendem Platzangebot
• ausreichend freien Schwimmraum und Sichtbarrieren schaffen
• sehr gut für Riffaquarien geeignet
• Korallen werden normalerweise nicht geschädigt
• Garnelen, Schnecken und andere übliche Wirbellose werden nicht als Beute betrachtet
• trägt durch kontinuierliches Abweiden von Aufwuchs zur natürlichen Algenkontrolle bei