Astralium semicostatum
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Product number:
FMC_3374
Product information "Astralium semicostatum"
Die Astralium-Algenschnecke gehört zu den klassischen und besonders nützlichen Aufwuchsfressern für das Meerwasseraquarium. Astralium semicostatum verbringt einen großen Teil des Tages damit, Riffgestein, Aquarienscheiben und andere feste Oberflächen nach Algenbelägen und Biofilmen abzusuchen. Dadurch ist sie eine interessante Ergänzung des natürlichen Reinigungstrupps im Riffaquarium.
Charakteristisch ist das kegelförmige bis leicht pyramidenförmige Gehäuse mit machmal mehr und manchmal weniger Spitzen vorzusetzen am Wuchsrand. Je nach Art beziehungsweise Herkunft kann die Färbung und Struktur des Gehäuses variieren. Häufig ist das Schneckenhaus grau, beige oder bräunlich gefärbt und wird im Aquarium mit zunehmender Zeit zusätzlich von Kalkrotalgen und anderen Aufwuchsorganismen besiedelt.
Zur aquaristischen Haltung:
Astralium semicostatum ist eine überwiegend unkompliziert zu haltende Meerwasserschnecke und eignet sich sowohl für kleinere als auch für größere Riffaquarien. Voraussetzung sind stabile Wasserwerte und ausreichend natürliche Aufwuchsflächen.
Die Tiere bewegen sich über Riffgestein, Scheiben und andere feste Oberflächen und raspeln dort mit ihrer Radula verschiedene Algenbeläge ab. Besonders interessant sind Astralium-Schnecken zur Kontrolle feiner Grünalgen und anderer weicher Aufwuchsbeläge.
Astralium-Algenschnecken sollten jedoch nicht als alleinige Lösung für ein starkes Algenproblem betrachtet werden. Eine übermäßige Algenentwicklung hat häufig andere Ursachen wie ein Nährstoffungleichgewicht, ungeeignete Beleuchtung oder eine noch nicht abgeschlossene Einfahrphase. Die Schnecken können die natürliche Algenkontrolle unterstützen, ersetzen jedoch nicht die Ursachenanalyse.
In einem gut eingefahrenen Aquarium finden die Tiere normalerweise einen erheblichen Teil ihrer Nahrung selbstständig. Besonders Riffgestein mit natürlichem Aufwuchs bietet kontinuierlich unterschiedliche Algen und Biofilme.
In sehr sauberen oder noch jungen Aquarien kann dagegen zu wenig Nahrung vorhanden sein. Eine zu große Anzahl an Algenschnecken sollte deshalb nicht eingesetzt werden, wenn die vorhandenen Aufwuchsflächen keine ausreichende Nahrungsgrundlage bieten.
Ist nicht genügend natürlicher Aufwuchs vorhanden, sollte zusätzlich geeignetes pflanzliches Futter angeboten werden. Algenblätter beziehungsweise Green Seaweed können beispielsweise an gut erreichbaren Stellen befestigt werden.
Ein wichtiger Punkt bei der Haltung von Astralium-Schnecken ist ihre eingeschränkte Fähigkeit, sich auf ungünstigem Untergrund selbstständig wieder umzudrehen. Fällt eine Schnecke mit der Gehäuseöffnung nach oben auf eine freie Sandfläche, kann sie je nach Tier und Untergrund Schwierigkeiten haben, wieder Halt zu finden.
Die Tiere sollten deshalb regelmäßig kontrolliert werden. Liegt eine Astralium-Schnecke längere Zeit auf dem Rücken und schafft es offensichtlich nicht, sich selbst aufzurichten, sollte sie vorsichtig umgedreht und möglichst in unmittelbarer Nähe einer festen Oberfläche platziert werden.
Auf Riffgestein und anderen strukturierten Oberflächen können sich die Tiere häufig besser selbst helfen, da sie mit dem Fuß einen erreichbaren Gegenstand greifen können. Große freie Sandflächen sind für diese überwiegend auf Hartsubstraten lebenden Schnecken dagegen weniger attraktiv.
Astralium semicostatum ist ausgesprochen friedlich und stellt für Fische, Garnelen und andere geeignete Wirbellose keine Gefahr dar. Gesunde Korallen werden normalerweise nicht gefressen oder gezielt geschädigt.
Die Schnecken können allerdings beim Abweiden von Algen über Korallen und Korallenableger kriechen. Bei kleinen, nicht befestigten Ablegern besteht dadurch die Möglichkeit, dass diese umgestoßen werden. Kleine Korallenableger sollten daher sicher befestigt werden.
Wie andere Meerwasserschnecken benötigt Astralium semicostatum stabile Wasserparameter. Besonders schnelle Veränderungen des Salzgehaltes sollten vermieden werden. Eine langsame und sorgfältige Eingewöhnung an das Aquarienwasser ist deshalb empfehlenswert.
Für einen gesunden Gehäuseaufbau sind geeignete Meerwasserbedingungen mit ausreichender Calcium- und Karbonatversorgung wichtig. Dauerhaft stark abweichende Wasserwerte können sich negativ auf die Gehäuseentwicklung auswirken.
Astralium-Algenschnecken reagieren außerdem empfindlich auf Kupfer und verschiedene für Wirbellose ungeeignete Medikamente. Kupferhaltige Präparate dürfen deshalb nicht in einem Aquarium mit diesen Schnecken eingesetzt werden.
Lateinischer Name:
• Astralium semicostatum
Deutscher Name:
• Astralium-Algenschnecke
Größe:
• Endgröße: ca. 3–4 cm
• durch Scheren und Fühler optisch größer wirkend
• Aktuelle Größe: ca. 2–3 cm
Aquariengröße:
• ab ca. 50 Liter
• auch für kleinere Riffaquarien geeignet
• Anzahl der Tiere an Aquariengröße und vorhandenes Algenangebot anpassen
• ausreichend natürliche Aufwuchsflächen erforderlich
Temperatur:
• ca. 24°C – 27°C
Futter:
• natürlicher Algenaufwuchs auf Riffgestein und Aquarienscheiben
• Mikroalgen und weiche Algenbeläge
• Biofilme
• Norialgen und Algenblätter Gruene-Algenblaetter-Green-Seaweed-100-natural
• pflanzliches Zusatzfutter bei Bedarf
• ergänzende Fütterung besonders in sehr sauberen Aquarien sinnvoll
Schwierigkeitsgrad:
• einfach
• stabile Wasserwerte erforderlich
• ausreichendes Algen- und Aufwuchsangebot beachten
• langsame Eingewöhnung empfohlen
• Tiere regelmäßig darauf kontrollieren, ob sie auf dem Rücken liegen
Vergesellschaftung:
• ausgesprochen friedlicher Aquarienbewohner
• sehr gut mit friedlichen Meerwasserfischen vergesellschaftbar
• gut mit Garnelen und anderen geeigneten Wirbellosen kombinierbar
• sehr gut für Riffaquarien geeignet
• gesunde Korallen werden normalerweise nicht gefressen oder gezielt geschädigt
• räuberische Schneckenfresser vermeiden
• kleine Korallenableger sicher befestigen
• keine kupferhaltigen Medikamente verwenden
Algenkontrolle:
• effektiver Aufwuchsfresser auf festen Oberflächen
• weidet Riffgestein und Aquarienscheiben kontinuierlich ab
• nimmt verschiedene feine Grün- und Algenbeläge auf
• kann bei der Kontrolle von Kieselalgen und weichem Algenaufwuchs unterstützen
• sinnvolle Ergänzung eines vielseitig zusammengestellten Reinigungstrupps
• ersetzt bei starkem Algenwachstum nicht die Suche nach der eigentlichen Ursache
• Anzahl der Schnecken immer an das vorhandene Nahrungsangebot anpassen
Besonderheit:
• überwiegend auf festen Oberflächen unterwegs
• charakteristisches kegelförmiges Gehäuse mit mal mehr und mal weniger Spitzen vorzusetzen am Wuchsrand
• kann Schwierigkeiten haben, sich auf einer freien Sandfläche selbstständig wieder umzudrehen
• auf dem Rücken liegende Tiere regelmäßig kontrollieren und bei Bedarf vorsichtig aufrichten
• bei ausreichendem natürlichem Aufwuchs den größten Teil des Tages selbstständig auf Nahrungssuche