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Chrysiptera springeri - Springer´s Demoiselle

Produktinformationen "Chrysiptera springeri - Springer´s Demoiselle"

Springers Riffbarsch gehört zu den besonders attraktiven, kleinbleibenden Demoisellen der Meerwasseraquaristik. Seine intensive leuchtend blaue Körperfärbung mit den charakteristischen dunklen bis schwarzen Zeichnungselementen macht ihn trotz seiner geringen Größe zu einem auffälligen Blickfang im Riffaquarium. Je nach Beleuchtung und Blickwinkel erscheint das Blau besonders kräftig und teilweise nahezu metallisch.

Chrysiptera springeri stammt aus dem westlichen Pazifik und kommt insbesondere in den Gewässern Indonesiens und der Philippinen vor. Dort bewohnt die Art strukturreiche Korallenriffe mit zahlreichen Spalten, Höhlen und verzweigten Korallenstrukturen. Die Tiere halten sich bevorzugt in unmittelbarer Nähe des Riffs auf und ziehen sich bei Gefahr schnell zwischen Steine und Korallen zurück.

Zur aquaristischen Haltung:

Springers Riffbarsch gilt als vergleichsweise unkomplizierter und robuster Meerwasserfisch und eignet sich daher auch für Aquarianer mit weniger Erfahrung. Das Aquarium sollte über eine gut strukturierte Riffdekoration mit zahlreichen Höhlen, Spalten und Rückzugsmöglichkeiten verfügen. Gleichzeitig sollte ausreichend freier Schwimmraum vorhanden sein, da die Tiere aktiv ihre Umgebung erkunden und regelmäßig zwischen Riffaufbau und Freiwasser wechseln.

Im Vergleich zu vielen anderen Demoisellen gilt Chrysiptera springeri als relativ friedlich. Dennoch handelt es sich um einen Riffbarsch, der ein eigenes Revier bilden und dieses gegenüber Artgenossen oder ähnlich aussehenden Fischen verteidigen kann. Besonders in kleineren oder nur schwach strukturierten Aquarien kann sich dieses Territorialverhalten stärker bemerkbar machen.

In ausreichend großen und gut strukturierten Aquarien kann Chrysiptera springeri auch paarweise oder in einer kleinen Gruppe gepflegt werden. Bei der Haltung mehrerer Tiere sollten ausreichend Rückzugsmöglichkeiten und voneinander getrennte Revierbereiche vorhanden sein. Werden mehrere Tiere gepflegt, empfiehlt es sich, diese möglichst gleichzeitig einzusetzen.

Gegenüber anderen friedlichen Riffbewohnern zeigt sich Springers Riffbarsch in der Regel gut verträglich. Die Art lässt sich beispielsweise mit Clownfischen, Grundeln, Lippfischen, Zwergkaiserfischen und anderen geeigneten Riffbewohnern vergesellschaften. Sehr aggressive oder stark territoriale Fische sind dagegen weniger geeignete Mitbewohner.

Die Ernährung ist unkompliziert und sollte abwechslungsreich gestaltet werden. In der Natur ernährt sich Chrysiptera springeri von Zooplankton, kleinen Krebstieren und weiteren kleinen Futterorganismen. Im Aquarium werden Frostfutter wie Krill, Mysis und Cyclops sowie hochwertiges Granulat- und Flockenfutter in geeigneter Größe normalerweise problemlos angenommen.

Mehrere kleinere Fütterungen über den Tag verteilt sind empfehlenswert und entsprechen dem natürlichen Fressverhalten. Eine abwechslungsreiche Ernährung unterstützt eine gute Körperkondition und trägt zum Erhalt der intensiven blauen Färbung bei.

Chrysiptera springeri ist vollständig für die Haltung im Riffaquarium geeignet. Korallen und andere sessile Wirbellose werden normalerweise nicht geschädigt. Die Tiere nutzen Spalten, Höhlen und Zwischenräume innerhalb des Riffaufbaus als Rückzugs- und Schlafplätze und halten sich tagsüber häufig gut sichtbar vor der Riffstruktur auf.

Chrysiptera springeri ist im Aquarium ein aktiver Jäger kleiner Futterorganismen. Die Tiere durchsuchen regelmäßig Riffaufbauten, Spalten und andere Oberflächen nach kleinen Krebstieren, Gammariden und verschiedenen wurmartigen Kleinstlebewesen. Dadurch können sie dazu beitragen, Populationen bestimmter unerwünschter Kleintiere im Aquarium zu reduzieren. Auch kleine Organismen, die sich zwischen Korallen und im Riffaufbau verstecken, werden gezielt gesucht und aufgenommen.

Das Aquarium sollte über eine gute Sauerstoffversorgung, abwechslungsreiche Strömung und dauerhaft stabile Wasserwerte verfügen. Aufgrund seiner geringen Endgröße benötigt Chrysiptera springeri weniger Platz als viele größere Riffbarsche. Eine strukturreiche Einrichtung ist dennoch besonders wichtig, damit ausreichend Rückzugsmöglichkeiten und natürliche Reviergrenzen vorhanden sind.

Lateinischer Name:

• Chrysiptera springeri

Deutscher Name:

• Springers Riffbarsch

• Springers Demoiselle

Größe:

• Endgröße: ca. 5–6 cm

• Aktuelle Größe: 3–4 cm

Aquariengröße:

• ab ca. 150 Liter

• für Paar- oder Gruppenhaltung entsprechend größere und gut strukturierte Aquarien empfohlen

Temperatur:

• 24°C – 27°C

Futter:

• Frostfutter (Krill, Mysis, Cyclops)

• hochwertiges feines

GranulatfutterSoft Protein Superfood , Soft Multimix

• hochwertiges Flockenfutter Veggie Flakes

• kleine Krebstiere und andere marine Futterorganismen (Zooplankton) Ocean Plankton , Fish Plankton

• mehrere kleinere Fütterungen täglich

• Futter kann zusätzlich mit Vitaminen und marinen Fettsäuren angereichert werden Food Energizer

Schwierigkeitsgrad:

• einfach

Vergesellschaftung:

• paarweise oder bei geeigneten Bedingungen in einer kleinen Gruppe

• für eine Demoiselle vergleichsweise friedlich

• gegenüber den meisten friedlichen Riffbewohnern gut verträglich

• kann gegenüber Artgenossen und ähnlich aussehenden Fischen territorial reagieren

• ausreichend Höhlen, Spalten und Revierstrukturen schaffen

• mehrere Tiere möglichst gleichzeitig einsetzen

• sehr gut für Riffaquarien geeignet

• Korallen und andere sessile Wirbellose werden normalerweise nicht geschädigt

Hinweis: Chrysiptera springeri ist aufgrund seiner geringen Endgröße, seiner intensiven blauen Färbung und seines im Vergleich zu vielen anderen Demoisellen moderaten Temperaments ein sehr interessanter Riffbarsch für das Meerwasseraquarium. Eine strukturreiche Einrichtung mit zahlreichen Rückzugsmöglichkeiten ist insbesondere bei der Haltung mehrerer Tiere wichtig. Zusätzlich wird Chrysiptera springeri immer wieder beim Anpicken kleiner Glasrosen (Aiptasia) beobachtet. Ob und in welchem Umfang Glasrosen tatsächlich gefressen werden, hängt jedoch vom einzelnen Tier ab und kann nicht garantiert werden