Sie haben neue Tiere gekauft, oder Tiere im Internet bestellt? Schützen Sie Ihre neuen Errungenschaften durch ein professionelles Eingewöhnen der neuen Tiere.

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NEW-118
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Fauna Marin GmbH
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Eingewöhnung von Fischen, Korallen und niederen Tieren in das Heimaquarium

Sie haben neue Tiere gekauft, oder Tiere im Internet bestellt?

Schützen Sie Ihre neuen Errungenschaften durch ein professionelles Eingewöhnen der neuen Tiere.
Wir zeigen Ihnen mit diesem Ratgeber wie Sie Ihre Fische, Korallen und Niedere Tiere einfach und korrekt akklimatisieren. Die Akklimatisierung der neuen Tiere ist recht einfach und in wenigen Minuten erledigt. Meerwassertiere sind gegenüber Schwankungen der Wasserwerte sehr empfindlich. Es ist sehr wichtig,dasssie sich langsam an unterschiedliche Werte wie Temperatur, PH Wert oder Salzgehalt gewöhnen können. Die richtige Eingewöhnung ist der Schlüssel für gesunde Fische und Korallen in Ihrem Aquarium.

Es gibt verschiedene Methoden Salzwassertiere zu akklimatisieren. Wir stellen Ihnen hier die wichtigsten vor.

Meerwasserfische
Achten Sie schon beim Kauf der Tiere, das diese eine ausreichend große Transportverpackung bekommen hab en. Idealerweise ist die Tüte mit einem drittel Wasser gefüllt, der Rest mit Luft oder reinem Sauerstoff. Achten Sie schon auf dem Transportweg drauf, dass die Tiere keine großen Erschütterungen erfahren und die Tüten möglichst dunkel stehen. Meerwasserfis che sind immer einzeln zu verpacken. Die im Süsswasserbereich übliche Methode die Tiere zusammen in eine Tüte zu verpacken ist im Seewasser nicht möglich. Die Tiere hätten einen zu großen Stress. Auch bei Importen sind die Tiere immer einzeln gepackt.

Sollten Sie die Möglichkeit haben die neuen Tiere in ein separates Becken oder einer Schwimmschule unterzubringen sollten Sie das für ca. 14 Tage tun. Die Tiere haben dann Zeit sich an das Aquarienwasser zu gewöhnen und nehmen den Geruch der Aquarienanlage an. Dies ist sehr wichtig um das einfügen in die soziale Struktur des Aquariums zu vereinfachen. Sie haben ausreichend Zeit die Tiere zu füttern und zu beobachten bis Ihre Tiere ins Hauptbecken überführt werden.

Schwimm Methode

1. Diese Methode eignet sich nic ht für Fische oder Garnelen. Für Anemonen, Korallen und Schnecken eignet sich diese Methode aber gut.
2. Schalten Sie das Licht Ihrer Anlage aus. Normales Tageslicht reicht aus und erschreckt die Tiere nicht zu sehr. Zu helles Licht kann einen Schock auslösen der die Tiere so unter Stress setzt das Sie Sterben.
3. Lassen sie den Beutel auf der Wasseroberfläche schwimmen, öffnen Sie ihn aber nicht. Achten Sie darauf das die Strömung nicht zu stark ist und den Transportbeutel umher wirbelt.
4. Lassen Sie den Beutel ca. 15 Min schwimmen und die Temperatur des Wassers langsam angleichen. Öffnen Sie den Beutel erst wenn sich die Temperatur angepasst hat. Bei korrekter Verpackung haben die Tiere ausreichend Sauerstoff im Beutel.
5. Öffnen Sie nun den Beutel direkt unter dem Gummi und rollen Sie die Tüte so zusammen dass sie einen Rand bekommt. Hierbei stellen Sie sicher das die Tüte nicht umkippt während Sie im Becken ist.
6. Geben Sie nun eine halbe Tasse Aquarienwasser dem Beutel zu. Wiederholen Sie das alle 2 Minuten bis der Beutel fast gefüllt ist.
7. Entfernen Sie nun die Hälfte des Wassers in einen separaten Eimer und wiederholen Sie die Zugabe bis der Beutel wieder voll ist. Achten Sie darauf dass kein Transportwasser ins Aquarium gelangt. Entnehmen Sie nun den Beutel und entfernen Sie soviel Wasser wie möglich aus dem Beutel und lassen Sie dann das Tier aus dem Beutel in das Wasser gleiten oder entnehmen Sie vorsichtig mit einem Netz.
8. Beobachten Sie die neuen Tiere genau und achten Sie auf evtl. Angriffe der Becken-Insassen. Füttern Sie die Tiere am nächsten Tag reichlich und achten Sie hierbei ebenfalls darauf dass alle Tiere fressen. Es ist sinnvoll den bestehenden Besatz vor dem Einsetzten der neuen Tiere ausreichend zu füttern.
9. Bei Garnelen sollten Sie mit dem Umgewöh nen besonders penibel sein da Krustentiere sehr empfindlich auf Dichteschwankungen reagieren.

Für Fische und Garnelen ist diese Methode zwar prinzipiell geeignet aber sie hat einen entscheidenden Nachteil. Die Tiere können aus dem Beutel sehen und fühlen sich daher an der Wasseroberfläche sehr verwundbar.
Dies löst bei den Tieren einen erheblichen Stress aus. Sie können dies sehen dass die Tiere schon im Beutel versuchen nach unten zu schwimmen.

Eimer Methode

1. Diese Methode eignet sich besonders für Fische oder Garnelen, aber auch für alle Arten von Korallen, Anemonen oder sonstigen Niederen Tiere.
2. Schalten Sie das Licht Ihrer Anlage aus. Normales Tageslicht reicht aus und erschreckt die Tiere nicht zu sehr. Zu helles Licht kann einen Schock auslösen der die Tiere so unter Stress setzt das Sie sterben.
3. Öffnen Sie jeden Beutel und lassen sie das Tier mit dem Wasser in einen dunklen Eimer gleiten. Achten Sie darauf dass die Tiere vollständig mit Wasser bedeckt sind.
4. Geben Sie nun im Abstand von 4 –5 Minuten je eine halbe Tasse Aquarienwasser dem Eimer zu. Wiederholen Sie das solange bis sie etwa die gleiche Menge an Wasser nachgefüllt haben.
5. Entfernen Sie nun die Hälfte des Wassers und wiederholen Sie die Zugabe bis wieder die doppelte Menge erreicht ist. Die Umgewöhnungsphase soll und braucht nicht länger als 30 min dauern.
6. Gießen sie nun das meiste Wasser aus dem Behälter ab und lassen sie das Tier langsam in das Aquarium gleiten. Vermeiden Sie den Fang mit Netzten oder mit der Hand. Dies schädigt die Schleimhaut.
7. Beobachten Sie die neuen Tiere genau und achten Sie auf evtl. Angriffe der Becken-Insassen. Füttern Sie die Tiere am nächsten Tag reichlich und achten Sie hierbei ebenfalls darauf das alle Tiere fressen. Es ist sinnvoll den bestehenden Besatz vor dem Einsetzten der neuen Tiere ausreichend zu füttern.
8. Bei Garnelen sollten Sie mit dem Umgewöhnen besonders penibel sein da Krustentiere sehr empfindlich auf Dichteschwankungen reagieren.
9. Wenn Sie sich ganz sicher sein wollen prüfen sie die Salinität in Aquarium und Eimer. Sind beide Werte gleich können sie die Tiere umsetzen.
10. Einige Tiere bedürfen beim Umsetzen einer besonderen Behandlung da diese nicht mit Luft in Berührung kommen dürfen. Seesterne, Schwämme, Seeigel, Seepferdchen und Seenadeln reagieren sehr empfindlich wenn sie an die Luft kommen.

Tröpfchen Methode
Diese Methode ist identisch mit der Eimermethode. Es wird zur Zugabe des Wasser ein Luftschlauch verwendet um das Wasser Tröpfchenweise zuzufügen.

Wir empfehlen diese Methode nur bei Niederen Tiere da bei Fischen diese zu lange dauert und den Stress der Tiere durch die lange Umgewöhnung erhöht.

Co2 Methode

Diese Methode wird bei Importen angewendet oder bei sehr langen Transporten. Durch die lange Transportzeit erhöht sich im Wasser der Säuregehalt und der PH Wert reduziert sich. Aquarienwasser wird ein einem passenden Behälter mit Co2 begast und auf den passenden PH Wert eingestellt. Beim Auspacken der Tiere werde diese sofort aus den Beuteln entfernt und dem vorbereiteten Wasser zugegeben. Nun wird das Wasser über mehrere Stunden belüftet bis sich der PH Wert angepasst hat. Danach können Sie die Tiere ins Aquarium setzen.

Die Reduzierung des PH Wertes ist in so einem Fall wichtig da sich in den Kiemen der Fische angereichertes Ammonium nicht in Ammoniak verwandelt.

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